
Plastikprojekt
Plastikpyramide — Forschungsphase (Arles, 2025)
Dieses Projekt befindet sich derzeit in einer experimentellen Phase.
In Arles führe ich Versuche zur Verschmelzung von Kunststoff durch, um diese in unserem Leben allgegenwärtige Materie zu beobachten.
Die Plastikpyramide ist weder ein Industrieprojekt noch eine Geste des Recyclings.
Sie stellt die Maßlosigkeit unserer Produktion, unsere Abhängigkeit und die Illusion der Kontrolle in Frage.
Die Pyramide wirkt als Symbol: eine ewige Form, errichtet aus einem vergänglichen Material – zerbrechlich und doch beständig.
Sie feiert den Kunststoff nicht, sie enthüllt seine Absurdität.
Ich versuche zu verstehen, was dieses Material über uns, über unsere Zeit und unsere Entscheidungen aussagt.
Es ist eine Arbeit des Schauens, des Hörens und der Verwandlung – lange bevor es zu einer Konstruktion wird.

Künstlerische Simulation – Monument aus recycelten Flaschendeckeln, im Entstehen, 2025
Erste Tests zur Deckelverarbeitung, 2025

Herstellung – Die Plastikpyramide (Prototyp)
Manuelle Sortierung der PEHD-Verschlüsse, anschließend Waschen und Trocknen an der Luft.
Befüllung eines dreieckigen Rahmens, ausgelegt mit Backpapier, danach Erwärmung bei 160 °C für 20 Minuten.
Die noch heiße Platte wird bis ca. 40 °C gepresst, um eine glatte und kompakte Oberfläche zu erhalten.
Die Arbeit erfolgt in einem gut belüfteten Raum, mit Hitzeschutzhandschuhen und Atemschutzmaske.
Abschließend Zuschnitt mit der Kreissäge vor dem Zusammenbau.




